Willi wollt‘ es wissen

Was – ihr kennt Willi nicht? Den lustig-schlauen Kinderserienheld aus der Kika-Sendung „Willi wills wissen“? Zum Glück haben wir in der Schachfreunde-Zweiten auch einen Willi-Schlaukopf, der einen bemerkenswerten Punkt zum 5,5-2,5 gegen die Schachdrachen aus Isernhagen beitrug. Unser Willi (Kwiotek) strafte die Kiebitze Lügen, die leichtfertigt mutmaßten, ungleichfarbige Läuferendspiele seien notorisch remis, schon gar mit einem einzigen Mehrbauern. Man muss nur einfach die richtige Idee haben.

(An dieser Stelle würde ich eine Partiestellung oder sowas einfügen, wenn ich dergleichen bei der Hand hätte. Das kann ja jemand anders nachreichen. Bittedanke.)

Tatsächlich: Wir haben im vierten Anlauf unseren ersten Saisonsieg erreicht. Und das sogar erstaunlich souverän. Nur der arme Günther musste diesmal gegen Werner Zoch dran glauben, während die übrige Truppe durchgängig remis spielte oder gewann. Warum das nicht immer so gehen kann? Weil Schach eben auch ein Nervenspiel ist.

Mindestens denkwürdig erschien mir auch Uwes voller Punkt gegen den wahrlich nicht schwachen Isernhagener Eilert. Uwe hatte einen Mehrbauern, aber eine ziemlich gedrückte Stellung. Optimisten würden statt „gedrückt“ den Terminus „fest“ verwenden. Tatsächlich gelang es uns versammelten Besserwissern nach Partieende nicht, auch nur eine Gewinnchance für Uwes Gegner nachzuweisen. Wahrscheinlich hätte sich der digitale Fritz darüber kaputtgelacht, bis die Schaltkreise glühen, aber für menschliche Hirne aus der Verbandsliga war das eine echt unknackbare Nuss.

(Und auch hier ließe sich eine Stellung aus Uwes Partie einfügen. Falls jemand das Formular hat.)

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Streich, Gerhard (SF Hannover II) – Essmann, Julian (SD Isernhagen)
Verbandsliga Süd, Brett 4, 10.12.2017
Weiß am Zug

Streich-Essmann32. Df3 Dg7??
33. Dh5+ Ke7
34. Th7 Tdf8
35. Dg5+ Ke8
36. Txg7 1-0

Siehe Kommentar

Dreierlei Maß

Tritt eine Schachmannschaft zum angesetzten Termin nicht an, muss sie büßen. So weit, so gut. Was derzeit an Bußen in den Turnierordnungen festgeschrieben ist, ist jedoch haarsträubend. Die aus meiner Sicht sittenwidrigen Regelungen beginnen damit, dass das Strafmaß in den Landesklassen Niedersachsen/Bremen, in der Oberliga Nord und in der 2. Bundesliga unterschiedlich ausfällt. Damit wird gegen das Gleichheitsprinzip verstoßen. Am härtesten trifft es die Mannschaften in der Oberliga Nord.

Turnierordnung Oberliga Nord

2.10 Spielausfälle und Nichtantreten
2.10.1 Tritt eine Mannschaft zum angesetzten Termin nicht an, so wird der Wettkampf mit 0:8 verloren gewertet. Eine Mannschaft ist nicht angetreten, wenn 30 Min. nach Spielbeginn weniger als vier Spieler am Spielort erschienen sind.

2.10.2 In Ausnahmefällen „Höhere Gewalt“ kann der Turnierleiter einen neuen Termin ansetzen.

2.10.3 Die nicht angetretene Mannschaft erstattet in jedem Fall ihrem Gegner alle für die Durchführung des ausgefallenen Wettkampfes nachweisbaren Kosten bis zu einer Höhe von 100,00 € und hat außerdem ggf. angefallene Schiedsrichterkosten zu tragen.

2.10.4 Abgesehen von Fällen nach Ziff. 2.10.2 wird die nicht angetretene Mannschaft zur Zahlung einer Buße in Höhe von 1000,00 € herangezogen. Diese Mannschaft verliert ihren Kampf mit 0:8, zudem werden ihr zwei weitere Mannschaftspunkte in der Tabelle abgezogen. […]

Gegen 2.10.1 ist nichts einzuwenden; gleichwohl gegen 2.10.2. Der Turnierleiter entscheidet als einzige Person, ob „Höhere Gewalt“ vorliegt und damit, ob eine Mannschaft drastisch bestraft wird oder nicht. In der Rechtsprechung ist die Definition „Höhere Gewalt“ ein schwieriges Thema. Ob der Turnierleiter allein ein objektives Urteil fällen kann, darf bezweifelt werden. Den Hinweis auf Höhere Gewalt gibt es in der Turnierordnung der 2. Bundesliga nicht. Dazu später mehr. – Gegen 2.10.3 wäre nichts einzuwenden, wenn es den 2.10.4 nicht gäbe.

Eine Mannschaft, die aus welchen Gründen auch immer, nicht angetreten ist, muss 1.000 € Buße + ca. 200 € Nebenkosten an den Verband zahlen. Diese Geldbuße ist der Höhe nach inakzeptabel. Wer den Etat der meisten Schachvereine kennt, weiß, dass ein Verein auf diese Weise ruiniert werden kann. Was soll das?

Dass dieser Betrag abschrecken soll, ist zwar einleuchtend, die Denkweise, die dahintersteht, ist einer fairen Maßregelung jedoch unwürdig, weil sie impliziert, dass der Verein vorsätzlich gehandelt hat. Zur Rechtsprechung gehört die Unschuldsvermutung. Was ist, wenn ein Auto bei der Anfahrt streikt, in dem 5 Schachfreunde sitzen? Ist das Höhere Gewalt? Nein.

Vor vielen Jahren kam es in der Regionalliga Nord zu folgendem Zwischenfall: Wir hatten unser Spiellokal für einen Mannschaftskampf  gegen die SG Osnabrück verlegen müssen und dies rechtzeitig angekündigt. Die Osnabrücker hatten das verpennt. Als sie im richtigen Spiellokal ankamen, war es zu spät. Den Mannschaftskampf hatten sie damit kampflos verloren. Das war bitter genug, aber nachvollziehbar. Nach der heute gültigen Turnierordnung müssten sie dafür rund 1.200 € Strafe bezahlen und weitere zwei Mannschaftspunkte einbüßen.

Selbst wenn man für die Höhe der Buße Verständnis hätte, widerspricht der Abzug zweier Mannschaftspunkte, die redlich erworben wurden, dem gesunden Rechtsempfinden. Offensichtlich hat sich der Vater (die Väter?) dieser zusätzlichen Strafe von ähnlichen Strafen aus dem Profifußball leiten lassen. In seltenen Fällen wurden Fußballvereine mit einem Punktabzug vor oder während der Saison bestraft. In all diesen Fällen lag die Ursache in falschen Tatsachenbehauptungen der Vereine. Im Klartext: sie hatten den Verband wissentlich getäuscht. Zu unterstellen, jeder Nichtantritt einer Mannschaft sei vorsätzlich erfolgt, ist abwegig und widerspricht den hehren Zielen der FIDE (Gens una sumus).

Turnierordnung 2. Bundesliga

H-2.7.1 Tritt eine Mannschaft nicht an, verliert sie ihren Kampf mit 0:8. Bei schuldhaftem Nichtantreten hat der Verein eine Geldbuße von € 500,00 zu zahlen, zudem werden ihr zwei weitere Mannschaftspunkte in der Tabelle abgezogen. Bei Nichtantritt in einer der letzten drei Runden erhöht sich die Geldbuße auf € 1.000,00.

Es fällt auf, dass in der 2. Bundesliga ebenfalls zwei weitere Mannschaftspunkte abgezogen werden, wobei ein „schuldhaftes Nichtantreten“ vorliegen muss. Was „schuldhaft“ ist, bleibt im Dunkeln. Höhere Gewalt wird in der Turnierordnung nicht genannt. Wer ohne Schuld ist, ziehe die ersten Punkte ab (kleine Anleihe aus der Bibel).

Weiterhin fällt auf, dass in den ersten 6 Runden ein Nichtantreten „nur“ mit 500,00 € bestraft wird; also die Hälfte dessen, was in der Oberliga Nord fällig wird. – Es geht auch anders. Von Humanismus geprägt ist diese Turnierordnung:

Turnierordnung Niedersachsen/Bremen für Landes- und Verbandsliga

B.1.12 Spielausfälle
(1) Tritt eine Mannschaft zum angesetzten Termin nicht an, so wird der Kampf für sie mit 0:8 verloren gewertet. Eine Mannschaft, die zu zwei Mannschaftskämpfen nicht angetreten ist, scheidet aus der Spielgemeinschaft aus. Sie steigt in den zuständigen Regionalbereich ab und hat eine Geldbuße in Höhe von 250 EUR an die jeweilige Verbandskasse zu zahlen. Die erzielten Ergebnisse werden annulliert.

(2) Die nicht angetretene Mannschaft erstattet in jedem Fall ihrem Gegner alle für die Durchführung des ausgefallenen Kampfes nachweislich entstandenen Kosten bis zu einer Höhe von 50 EUR.

(3) In Ausnahmefällen – höhere Gewalt – kann der Turnierleiter der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen einen neuen Termin ansetzen.

(4) Abgesehen von Fällen von höherer Gewalt wird die nicht angetretene Mannschaft zur Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 1,00 EUR je Kilometer einfache Entfernung, mindestens jedoch in Höhe von 100 EUR herangezogen. Falls keine Absage bis zum Tag vor dem Spieltermin um 18:00 Uhr erfolgt ist, verdoppelt sich die Geldbuße. Dieser Betrag verfällt der jeweiligen Verbandskasse.

(5) Zieht ein Verein eine Mannschaft nach Turnierbeginn zurück, so werden die bisher erzielten Ergebnisse gestrichen. Die Mannschaft gilt als erster Absteiger und zahlt eine Geldbuße in Höhe von 250 EUR. Dieser Betrag verfällt der jeweiligen Verbandskasse.

Das nenne ich fair und ausgewogen. Das Wort „Schuld“ kommt gar nicht vor! Beim ersten Nichtantritt fallen nur die nachweislich entstandenen Kosten des Gegners an – gegenüber 1.000 € in der Oberliga. Am Ende können es 250,00 € +Nebenkosten sein. Das ist angemessen. Kein Schachverein bleibt einem Mannschaftskampf aus niedrigen Beweggründen fern.

Warum erzähle ich das? Den meisten Schachspielern wird das alles egal sein. Die wollen nur spielen. Anders sieht es bei den Verantwortlichen in den Vereinen aus. Die müssen im Ernstfall den Kopf hinhalten. Außerdem sorgen solche Strafen für erheblichen Unmut und konterkarieren die satzungsgemäße Pflicht, das Schachspiel zu fördern. Keinem Verein in der Oberliga Nord und in der 2. Bundesliga wünsche ich ein Szenario, das mit einer Buße >1.000 € und Punktabzug geahndet wird. Aber sollte es so sein, werden sie nicht mit der Solidarität der anderen Vereine rechnen können. Jeder ist sich selbst der Nächste. Es wäre besser, wenn sich die Vereine dieser Ligen gemeinsam für eine ausgewogene Sportgerichtsbarkeit stark machen würden. Für die Saison 2018/19 ist es noch nicht zu spät.

2,5 verloren, aber Oberliga gehalten!

An diesem achten Spieltag hatten wir mal wieder Heimspiel und eine echt gute Besetzung beisammen. Aus den Top-8 fehlte nur unser Edelreservist Reinhard. Kaffee und Kaltgetränke stand bereit. Inken hatte sogar noch belegte Brötchen für unsere Gäste vom SV Hellern angerichtet, die wie gewohnt von IM Carsten Lingnau angeführt wurden. Doch der Reihe nach: Gegen zwölf Uhr war ich mit der Eröffnungsausbeute im Mittel zufrieden: Zwar standen Friedmar gedrückt und und Andreas Herrmann pleite, dafür machten die offenbar besseren Theoriekenntnisse an den Brettern zwei und drei Freude. Zudem hatten Tom und Bernd, beide mit Weiß, Wunschvarianten auf dem Brett. Das passt leider nicht zum Endergebnis von 2,5-5,5. Was geschah also dazwischen?

Andreas remisierte eine recht ereignisarme Partie, wohingegen Friedmar am Spitzenbrett gegen den Profi-IM unterlag, der einige feine Züge zauberte. Die Stellung von Andreas Herrmann verschlechterte sich immer mehr. Zwischenzeitlich fehlten gleich 4 Bauern. Ich selbst spielte eine typische Brett 8 Partie: Es wogte hin und her – und war keinswegs perfektes Schach! Auch im Endspiel mussten beide stets auf der Hut sein – es endete schließlich friedlich mit Remisschluss bei KTBB-KTBB.

(P.S. das Analysezentrum List spricht nach erstem Check übrigens auch hier von einer ereignisarmen Partie in stetiger Remisbreite)

Bernd schwächte mit Sc4 seine Stellung doch zu sehr und geriet mit cleveren Zügen des Gegners schließlich chancenlos unter die Räder. Jürgen Böhm krönte seine Leistung vom Grenke Open (H-Zahl knapp 2300) mit einem Start-Ziel-Sieg gegen eine schottische Hauptvariante. Zwar langzügig erst im Endspiel, aber sehr souverän – Well Done! Dennie konnte im Mittelspiel mit einem Wenigerbauern nur im Trüben fischen. Das sah oft gefährlich aus, brachte aber nichts – und am Ende nur die Null. Thomas hatte mehrere Möglichkeiten fürs Spiel auf ein Tor, endschied sich aber an zwei Stellen falsch. Sein junger Gegner versuchte im Turmendspiel noch einmal alles, aber auch hier Remis.

Schön zu sehen, dass der SV Hellern mit einem gesunden Altersmix und talentierten Jugendlichen unterwegs ist. Wir haben den Klassenerhalt mittlerweile auch theoretisch gesichert, obwohl am letzten Spieltag noch der Tabellendritte Delmenhorst auf uns wartet.

Die Saisonplanung 2017/18 hat also bereits begonnen. Die Karten werden wieder gemischt!

Stippvisite bei der Zweiten

Der Horrortrip nach Nordhorn blieb mir erspart. Einen Tag vor dem Weltglückstag hatte ich somit die Gelegenheit, vor der Haustür in die Gesichter von Schachspielern zu schauen, die ihr Glück in der Verbandsliga suchen. Das Heimspiel unserer Zweiten gegen die Erste vom SK Ricklingen stand im FZH Linden auf dem Programm. Solange ich denken kann, war der SK Ricklingen das Mauerblümchen unter den hannoverschen Schachvereinen. Nun blüht es auf dank einiger Neuzugänge. Allen voran sei IM Dennes Abel genannt. In den vergangenen Jahren spielte er bei den Schachfreunden Berlin in der 1. Bundesliga. Nach eigenem Bekunden waren ihm die Reisen zu strapaziös. Das kann ich nachvollziehen. Reisen macht Spaß, aber wer kein Vollprofi ist und das Leben noch vor sich hat, stellt sich irgendwann die Sinnfrage, vor allem dann, wenn es Nullen hagelt.

Mit 5 Siegen in 5 Spielen hatte Dennes (DWZ 2446) eine blütenweiße Weste. Umso bravouröser ist das Remis zu bewerten, das ihm Martin Ploog am 1. Brett abknöpfen konnte. Martins Remisserie (5 aus 5) hält damit. Am 2. Brett holte Arthur Kölle einen souveränen Sieg gegen Jan Hendrik de Wiljes (DWZ 2365). 1 ½ Punkte an den ersten beiden Brettern klingt verheißungsvoll. Leider war’s das. Die restlichen Punkte gingen allesamt an die Ricklinger. Das Endergebnis lautete somit:

SF Hannover 2    1,5 : 6,5    SK Ricklingen

Einzelheiten guckt ihr hier: http://www.nsv-online.de/ligen/nsv-1617/?r=&staffel=946

Lobend erwähnt sei die Siegesserie von Torben Schulze (ehemals Hannover 96) auf Seiten der Ricklinger mit 6 Siegen in 6 Partien.

Zum Verlauf der Partien kann ich nichts sagen. Blicke in die Gesichter der Akteure kann ich euch stattdessen im Anschluss bieten. Glückseligkeit drückt keines aus. Betreiben wir etwa die falsche Sportart? Nur mal so gefragt wegen des Weltglückstags.

Remis gegen den Tabellenletzten

Erst hatten wir kein Pech, und dann kam auch noch Glück dazu. Wer glaubte, dass wir nach unserem Auswärtssieg beim Tabellenführer der Oberliga Nord West leichtes Spiel mit dem punktlosen Tabellenletzten hätten, sah sich getäuscht. Wenn man von vornherein mit 1:0 führt, weil der Gegner ein Brett nicht besetzt hat, kann man nicht von Pech sprechen, es sei denn, man stellt sich die Frage, ob für den derart beschenkten Spieler der Sonntag nicht ein verlorener Tag ist. Solche Geschenke hat Hannover 96 in dieser Saison bereits fünfmal verteilt. Offenbar steckt bei denen der Wurm drin, was sich im Absturz der beiden ersten Mannschaften widerspiegelt.

Kommen wir zum Glück. Drei Stunden nach dem Anpfiff, den ich live erlebt hatte, kehrte ich in unser Spiellokal zurück. Zwischendurch vernahm ich Gold-Lauras derben Leitspruch, den sie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk lauthals zum Besten gab: „Scheiß da nix, dann feid da nix.“ Mein Wahlspruch: „Ein Leben ohne Magdalena Neuner ist möglich, aber sinnlos“, ist damit obsolet. Auf „obsolet“ komme ich später zurück. – Vor dem Eingang zum Spiellokal hörte ich die frohe Botschaft eines kompetenten Zuschauers: „Alle stehen gut, außer Bernd.“ Davon konnte ich mich selbst überzeugen, gleichwohl kippten im Anschluss die meisten Partien zu unseren Ungunsten.

So sehen Sieger aus: Dennie mit Hightec-Fahrrad
So sehen Sieger aus: Dennie mit Hightec-Fahrrad

Unser Glück wurde auf eine harte Probe gestellt. Bevor ich darauf – wie gehabt – subjektiv eingehe, möchte ich unseren jüngsten Spieler und jüngsten Vater besonders hervorheben. Nachdem Dennie mit Otto Borik zuvor einen Internationalen Meister am Rand einer Niederlage hatte, holte er sich diesmal den Skalp eines anderen IM, und zwar den von Alexander Bangiev. Das tat er so eindrucksvoll, dass ich aus dem Staunen nicht herauskam. Das Staunen begann bereits mit Dennies Anfahrt. Dass er mit seinem Drahtesel, bei dem der Draht völlig losgelöst dem Fahrtwind ausgesetzt war, unversehrt das Spiellokal erreicht hatte, war ein kleines Wunder.

Brett 1   Izrailev, Alexander (Hannover 96)  1-0  Schirm, Friedmar (SFH)

Alexander & Friedmar
Alexander I. & Friedmar

Weiß hatte lang rochiert. Friedmars Angriff auf dem Damenflügel sah verheißungsvoll aus, verpuffte jedoch und endete in einem Endspiel mit ein paar Minusbauern.

 

 

Brett 2  Ackermann, Dennie (SFH)  1-0 IM Bangiev, Alexander (Hann. 96)

Dennie & Alexander B.
Dennie & Alexander B.

Bangievs Stonewall in der Holländischen Verteidigung wurde von Dennie dermaßen zertrümmert, als wolle er dem größten Narzissten aller Zeiten eine Botschaft über den Großen Teich senden: „Mauern sind obsolet.“ Ein taktischer Schlag beendete die einseitige Partie. Bangiev hatte drei Möglichkeiten: auf g7 oder g8 mattgesetzt zu werden oder aufzugeben. Er entschied sich für die letzte Variante.

Brett 3  Piepho, Niels (Hannover 96)  1-0  Kaimer, Thomas (SFH)

Niels & Tom
Niels & Tom

Nach der Eröffnung hatte Tom eine dynamische Stellung erreicht. Leider fasste er einen falschen Plan, der ihn schnell in eine aussichtslose Lage brachte.

 

 

 

Brett 4   Liebau, Andreas (SFH)  ½ – ½  Helmer, Christoph (Hann. 96)

Andreas L.
Andreas L.

Suboptimal war auch der Verlauf von Andreas‘ Partie. Sein vermeintlicher Stellungsvorteil mündete in einer passiven Stellung, die er mangels geeigneten Hebels seines Gegners halten konnte.

 

 

Brett 5   Ljubarskij, Juri (Hannover 96)  1-0  Fritze, Bernd (SFH)

Juri
Juri

Unser Top-Scorer wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen: den Gegner positionell einschnüren, bis der wie das Kaninchen vor der Schlange keinen Ausweg findet. Was Juri in seinem hohen Alter (Jahrgang 1933) immer wieder aufs Schachbrett zaubert, ist bewundernswert.

Bernd
Bernd

Als die Partie eigentlich schon entschieden war, gab es einen ungewöhnlichen Zwischenfall: Bernd hatte – gezeichnet von den Anstrengungen – ein Schachgebot seines Gegners übersehen und stattdessen selbst Schach gegeben. Das war ein unmöglicher Zug. Juri glaubte, die Partie sei damit beendet und begann unversehens, die Figuren einzupacken. Er wurde eines Besseren belehrt. Bernds Zug wurde zurückgenommen. Im Anschluss bekam Bernd Oberwasser. Plötzlich sah es nach einem Remis durch Dauerschach aus. Eine längst abgeschriebene Partie versprach einen halben Punkt abzuwerfen. Glück, ick hör dir trapsen. Irgendwie gelang es Juri doch, den Schachgeboten zu entkommen und Bernd zur Aufgabe zu zwingen.

Brett 6  Meier-Hoffmann, Daniel (Hann. 96) ½ – ½  Herrmann, Andreas

Andreas H.
Andreas H.

Alles Glück dieser Welt hatte diesmal Andreas gepachtet. Seine gute Stellung nach der Eröffnung entpuppte sich als labil. Erst ein, dann zwei, dann drei Bauern waren perdu. Was macht man in solchen Fällen? Richtig, man fischt im Trüben (oder gibt auf). So trübe war die Stellung nicht, aber sein Gegner blickte dennoch nicht durch, verlor einen Springer und wenig später seine ganze Bauernherrlichkeit. Es entstand ein Endspiel mit Turm+Springer gegen Turm. Sowas kann man gewinnen, aber nur wenn der Gegner mitspielt. Der hatte jetzt den Durchblick. Andreas knetete ihn eine Weile. Als Arthur den vollen Punkt eingesackt hatte, willigte Andreas in das Remis ein. Das 4:4 war damit perfekt. Aber ein (unverdienter) 4,5:3,5 Brettpunktesieg lag in der Luft.

Brett 7  Edel, Thomas (SFH)  +-  Phunhon Lopez, Daniel (Hannover 96)

Thomas E. allein am Brett.
Thomas E. allein am Brett

Meinen Kommentar siehe Einleitung.

 

 

 

 

Brett 8   Kölle, Arthur (SFH)  1-0  Kiselev, Alexander (Hannover 96)

Arthur
Arthur

Grübel. Grübel. Ein schlapper Bauer war aus Arthurs überlegenem Mittelspiel übrig geblieben. Das Springerendspiel war kniffelig. Das Brett war leergefegt bis auf Arthurs Bauern, der auf f7 stand und den beiden Springern. Obwohl der gegnerische Springer das Umwandlungsfeld im Visier hatte, konnte Arthur diesen ablenken. Ob das zwingend war? Wer weiß? Wäre die Partie Remis ausgegangen, hätten wir den Kampf gegen Hannover 96 (nicht unverdient) verloren.

Die Erste erfolgreich in der Oberliga

Wenn der Hahn den Affen ablöst, kann es laut werden. Ich spreche vom diesjährigen Têt-Fest, das im Saal nebenan von Vietnamesen gefeiert wurde. Aber ihr kennt den uralten Witz: besser jemand bläst in ein Saxophon als in einen Sack Zement. Die vorübergehende Störung brachte niemand ernsthaft aus der Fassung. Dazu waren die Partien zu spannend. Jedenfalls die meisten.

Meine subjektive Sichtweise der einzelnen Partien sieht so aus:

Brett 1 GM Tseitlin, Michael (Bremer SG) ½ – ½ Schirm, Friedmar (SFH)
Ein verdientes Remis ohne große Höhepunkte.

Brett 2 Ackermann, Dennie (SFH) ½ – ½ IM Borik, Otto (Bremer SG)
Eine sensationelle Partie! Ihr müsst euch die Endstellung in meiner Bildergalerie ansehen: Dennies Dame gegen zwei Leichtfiguren und zwei Bauern von Otto Borik. Die Punkteteilung kam nach 5½ Stunden zustande, als es 4:3 für uns stand. Mehr als ein Remis war wohl am Ende nicht drin, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Dennie mehrmals den Gewinn ausgelassen hat.

Otto Borik am 15.01.2017
Otto Borik am 15.01.2017

Vor dem Match hat mich Otto Borik kurz auf den Beitrag angesprochen, den ich vor drei Jahren über ihn geschrieben habe. Er hat ihm gut gefallen. Guckt ihr hier: http://www.schachfreunde-hannover.de/otto-borik/

 

 

Das Foto vom Länderkampf 1979 in Ibbenbüren ist ein Beleg dafür, dass wir beide nicht jünger geworden sind. Im September wird Otto Borik 70 Jahre alt.

Brett 3 Hundack, Rolf (Bremer SG) ½ – ½ Böhm, Jürgen (SFH)
Es war der Einstand von Jürgen Böhm in unserem Team. Der ist gelungen. Die Partie war weder langweilig noch spektakulär.

Brett 4 Kaimer, Thomas (SFH) 1-0 Issing, Peter (Bremer SG)
Tom war in seinem Element. Seinen Gegner hat er förmlich zertrümmert. Schuld für dessen Desaster war vermutlich die lange Rochade. Oder ein schlechter Tag. Kann passieren.

Brett 5 Peters, Frank (Bremer SG) ½ – ½ Liebau, Andreas (SFH)
Total verschachtelte Stellung. Remis mit Ansage.

Brett 6 Fritze, Bernd (SFH) 1-0 Rust-Lux, Klaus (Bremer SG)
Total verschachtelte Stellung mit einem Büchsenöffner à la Bernd Fritze. Oder anders ausgedrückt: Positionsspiel mit Auge und viel Geduld.

Brett 7 Krajina, Davor (Bremer SG) 1-0 Herrmann, Andreas (SFH)
Andreas‘ Stellung gefiel mir nach der Eröffnung gut. Unser A-Open-Gewinner sah das im Nachhinein kritischer. Jedenfalls musste er plötzlich einen Angriff abwehren, der ihm erst einen, dann zwei Bauern kostete. Das war’s.

Brett 8 Streich, Gerhard (SFH) ½-½ Stieglitz, Dirk (Bremer SG)
Im 20. Zug machte ich einen Anfängerfehler, der mich, hätte ich die Partie verloren, dazu veranlasst hätte, das Schachbrett für immer an den berühmten Nagel zu hängen. Zum Glück war die Stellung kompliziert genug. Mein Gegner fand nicht die stärkste Fortsetzung, und so einigten wir uns im 29. Zug nach dreifacher Zugwiederholung auf Remis.

Summe:  4,5 (SFH)-3,5 (Bremer SG)   4. Runde Oberliga Nord-West

Womöglich war der knappe Sieg über die sympathischen Bremer die halbe Miete für den Klassenerhalt. Die nächste Runde spielen wir am 5. Februar beim Tabellenführer in Oldenburg. Abgesehen vom Debakel in Göttingen können wir uns in dieser Saison nicht über mangelndes Glück beklagen. Die 5 Mannschaftspunkte, die wir bislang geholt haben, hingen jeweils am seidenen Faden. – Wie war das noch mit dem Glück? „Glück in der Liebe“, nannte Uwe seinen Beitrag nach unserer Niederlage in Göttingen. Nun hat Gerhard Glück den Göttinger Elch gewonnen. Was holen wir in Oldenburg? Die Goldene Palme wurde gerade an den Grünkohlweltmeister vergeben. Da für die Goldene Ananas die Zeit noch nicht reif ist, heißt es: Glückskekse backen. Womit wir wieder beim Jahr des Hahns sind.

Mehr oder weniger glückliche Gesichter seht ihr in meiner Bildergalerie sortiert nach Brett und Zeit.

Die Zweite im Keller

Sprichwörtlich im Keller versuchten wir heute, nahezu in Bestbesetzung, den ersten Saisonsieg gegen die Schachtiger aus Langenhagen zu erzielen. Der Kampf entwickelte sich recht ausgeglichen, alle Weiß-Spieler hatten mehr oder weniger viel Vorteil.

Als Erster mußte Olaf die Waffen strecken, ein Bauern weniger und die offene C-Linie waren zuviel. Den Ausgleich erzielte Torsten, sein Gegner überschritt in schlechterer Stellung die Zeit. Die Führung erzielte Thomas in einer souveränen Positionspartie. Uwe rettete sich ins Remis, sein Gegner verpasste den Übergang ins bessere Läuferendspiel. Die Führung konnte ich ausbauen, nach klar besserer Eröffnung konnte ich zwar Vorteil, jedoch noch keinen klaren Gewinn nachweisen. Da lief mein Gegner überambitioniert ins Matt. Einen spannenden Schlagabtausch lieferte Martin dem nominell besten Langenhagener, doch am Ende nur Remis. Der vierte Punkt. Ulrich hatte in der Zeitnotphase einen Bauern verloren, konnte diesen trotz langem Kampf nicht kompensieren. Nun lag es an Günter, der nutze seine Chancen nicht und verlor schlussendlich auf Zeit. Insgesamt ein unglückliches 4-4.

4:4 gegen Werder 3

Das Nordderby begann sehr munter. Beide Teams spielten sofort frech nach vorne und kamen so auch früh zu guten Einschussgelegenheiten. Danach verlor die Partie etwas an Tempo im Vergleich zur turbulenten Anfangsphase. Zwar wirkten die Niedersachsen etwas aktiver, konnten sich aber gegen die tief stehende Deckung der Hansestädter zunächst nicht entscheidend durchsetzen.

Sorry, ich bin versehentlich in den Spielbericht des Kickers anno 2002 gerutscht. Damals gab es ein 4:4 zwischen Hannover 96 und Werder Bremen. Fredi Bobic machte mit zwei Toren in der 81. und 83. Minute den 2:4 Rückstand wett. Unsere Helden waren diesmal Thomas Kaimer, der eine verdächtige Stellung ins Remis rettete, und Bernd Fritze, der nach 6 Stunden und 5 Minuten in Magnus-Carlsen-Manier den Sack zumachte.

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Die Begegnung der Oberliga Nord-West fand nicht im Niedersachsen-Stadion, sondern im Freizeitheim Linden statt. Die Zahl der Besucher hielt sich in Grenzen. Zu Beginn war auf der Tribüne trotz freien Eintritts jede Menge Platz.

Beim Fußball ist die Spannung nach knapp 2 Stunden verflogen, bei Schachwettkämpfen findet der Höhepunkt manchmal erst nach 6 Stunden statt. Die Abklingphase kann Tage dauern, vor allem bei denen, die kein Unentschieden erzielt haben. Hannover 96 hätte sich einen hochverdienten Punkt erkämpft, konstatierte der Kicker damals. Gleiches gilt für die Schachfreunde Hannover gegen Werder Bremen. Mein Fazit lautet: Das Unentschieden ist gerecht. Deshalb verzichte ich auf jede Einzelkritik, wohlwissend, dass es keinen Aktiven gibt, der nicht mit dem einen oder anderen Zug hadert.

Friedmar Schirm (Brett 1) und Dennie Ackermann (Brett 2)
Friedmar Schirm (Brett 1) und Dennie Ackermann (Brett 2)

In meiner Bildergalerie findet ihr einen Schnappschuss von jedem Brett. Ganz ohne Gegner seht ihr vorab unsere ersten beiden Bretter:

 

 

 

Am 1. Brett der Werderaner spielte Olaf Steffens. Ich kannte ihn bislang nicht persönlich. Seine – ich nenne sie mal Kolumne – schätze ich indes bereits seit mehreren Jahren. Wem sie bislang verborgen geblieben ist, sollte seine Favoriten um diese Adresse erweitern:

http://www.schach-welt.de/

Olaf schreibt humorvoll, geistreich, hintergründig, unverkrampft, kurzum: unterhaltsam. Da er in der Nähe von Witzwort aufgewachsen ist, ist sein Wortwitz sozusagen angeboren. Diesen Kalauer musste ich loswerden. – Ich hatte das Vergnügen, mit Olaf ein bisschen zu plaudern. Er ist so nett, wie er schreibt.

Außer Spesen nichts gewesen – 1:7 gegen Laatzen

Nach dem furiosen Auftritt beim Lister Turm hatten wir es heute mit einem weiteren ehemaligen Landesligisten zu tun. Der SV Laatzen gab seine aktuellen Visitenkarten bei uns ab. Dank Willi´s Nichterscheinen lagen wirnach einer Stunde 0:1 zurück. Es gab zu diesem Zeitpunkt bei Olaf einen Mehrbauern (Eröffnungstrick), aber auch schon mehrere Schieflagen wie bei mir. In einer scheinbar harmlosen Abtauschvariante verwechselte ich die Züge und lag mit einem Turm gegen zwei Leichtfiguren unterlegen hinten. Auch wenn ich es noch bis zum 50. Zug „schaffte“. Olaf verließ in der Folge das Glück – das Ende war eine gefangene Figur. Unser Mitglied Dietmar (spielt bei Laatzen) gewann gegen Bernd Schmuckalls „verrückte“ lange Rochade zusehends positionelle Vorteile und letztlich Haus und Hof. Jürgen Reschke hatte einen ambitionierten Angriff gespielt, wurde aber zweimal ausgekontert: Ein Bauernverlust auf b2 war nicht schön, der 40.Zug von Oli Fabregas dann das taktische Aus.

0:5, und der Rest war Endspiel: Dass Turmendspiele nicht immer Remis sind zeigten Torsten und Günter, Torsten konnte seins nicht halten, dafür Günter gewinnen, der einen Freibauern mit dem König unterstützte und den heutigen Ehrentreffer markierte! Uli geriet mittels Zugzwang in ein Springerendspiel mit Minusbauer, so dass er als Kapitän würdevoll als Letzter von Bord ging, aber eben auch ohne Punkt. Laatzen ist damit verdient Tabellenführer. Wir sind hinten dran. In Runde 3 winkt ein Kellerduell.

Die Spesen habe ich übrigens als Kapitän der Oberligamannschaft bezahlt, den ich nach Ende meiner Partie auch noch mimen durfte.

Was mir sonst noch auffiel:
Handies – recht viele wurden erst nach Ansage ausgeschaltet. Das hätte ein teurer Sonntag werden können.
Spielmodus – gewöhnt Euch dran, das Inkrement hat auch Vorteile.
Digitaluhren – jeder, der unsere Digis nicht bedienen kann, ist herzlich eingeladen, dies mal in Ruhe an einem Freitagsabend zu üben. Es kann nicht sein, dass weder der Ein-/Ausschalter noch Start/Pause bekannt sind. Und nochmal: Mit der Wippe kannst Du gar nichts anhalten! Die Bedenkzeit ist gleichartig von der Bundesliga bis hinab in die OMM!!!
Reporter – Dank Starfotograf Gerd folgen noch schöne Fotos 😀

Da war mehr drin

Diesen Eindruck hatten wir am späten Nachmittag als im FZH Lister Turm die Figuren eingeräumt wurden. Doch der Reihe nach: mit teilweise über 200 DWZ-Punkten Unterschied ging wir in das Duell gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten. Doch es entwickelte sich gut für uns. Willi tauschte mit Weiß alle Figuren vom Brett – remis. Danach holte Uli mit Schwarz den ersten Sieg in nur 20 Zügen. Nach Verlust einer Leichtfigur hatte sein Gegner keine Lust mehr. Ein kurzer Rundblick lies zumindest auf einen Punkt hoffen. Martin an Brett 1 lieferte sich ein taktisches Handgemenge – das sah nach einem vollen Punkt aus. Bretter 2 bis 4 recht ausgeglichen, Jürgen an Brett 8 griff beherzt an. Bernd stand durchwachsen, noch war nichts verloren. Doch Jürgen verlor eine Leichtfigur, ich verpasste es für ein Bauern Kompensation zu erlangen, damit langen wir nach 3 Stunden zurück. Torsten verpasste nach gegenseitigen Fehlern ein Remisendspiel zu halten, auch Günter hatte im Endspiel das Remis vor Augen – auch hier klappte es nicht. Zu allem Überfluss verpasste Martin in Zeitnot den Gewinn – trotz Mehrfigur am Ende auch hier Remis. Dafür hatte Bernd Glück – nach fast 6 Stunden verpasste sein Gegner im Springerendspiel den Sieg.

Aufstiegsfavorit SK Ricklingen hat übrigens verloren- 2 von 4 „Stars“ reichten nicht aus.

Später kommen vielleicht noch Bilder und Partien.