Ende schlecht, alles geht so.

Am letzten Spieltag hatten wir es mit dem späteren Aufsteiger Hannover 96 II zu tun. Durch den Ausfall von Serdar und Frederik konnten wir nur zu siebt antreten, so dass es gleich 1-0 für 96 stand. Michael Gründer, Hans-Joachim Cablitz und Martin Herberg spielten Remis, ich habe von diesen Partien nicht viel gesehen, weil ich mich um meine eigene gekümmert habe. Ich hatte gegen Hilburt mit Weiß leichten Vorteil, forcierte dann aber mit einem Bauernzug die Entscheidung, wodurch er seine Stärken ausspielen konnte. Stattdessen hätte ich weiter meine Stellung verstärken sollen und gucken was er sich in seiner defensiven Position so ausdenkt.

Frank Titzhoff hatte mit Schwarz einen Bauern geopfert und schaffte es trotz gewissem Gegenspiel nicht mehr zum Remis. Als sichere Bank erwies sich wieder Andreas Herrmann. Im Turmendspiel opferte er einen seiner 2 Türme um den gegnerischen Freibauern zu stoppen. Seine eigenen zwei Freibauern wurden dadurch zum Matchwinner.

Günter Garthofs Gegner hatte Wolgagambit-mäßig einen Bauern geopfert. Günters weiteres Spiel konnte aber nicht überzeugen, womit auch dieser Punkt an 96 ging und sich somit ein 2,5 : 5,5 aus unserer Sicht ergab.

Dem Abstieg sind wir mit Tabellenplatz 5 am Ende sicher entronnen. Bis auf Andreas Herrmann und Jörg Witthaus haben aber alle Spieler DWZ verloren und blieben unter den Erwartungen bzw. haben diese fast erfüllt. Es zeigte sich dass wir besonders dann Probleme haben, wenn von der Stammbesetzung jemand ausfällt. In zwei Fällen haben wir sogar keinen Ersatz bekommen. Das macht dann je 5 € in die Kaffeekasse des NSV.

Ein Gedanke zu „Ende schlecht, alles geht so.“

  1. Von „geht so“ kann bei Andreas Herrmann aber keine Rede sein.
    Er dürfte die Top-Saison schlechthin gespielt haben. Und das in seinem unnachahmlichen Spielstil.
    Er hat in den Turnierpartien mal wieder so schnell gespielt, dass die Gegner quasi kaum Zeit hatten zum Luft holen, das Brett selten verlassen konnten und damit ständig unter Druck gesetzt wurden. Er diktierte das Tempo und so sind Fehler fast unvermeidlich.
    Mit 7,5 aus 9 in der Zwoten und 2 aus 2 in der Ersten und einer Gesamtperformance von über 2300 DWZ und einem Zuwachs von 59 DWZ-Punkten können wir Andreas Herrmann nur gratulieren!!!

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