Schachfreunde trauern um Christiane Jabs

In den vergangenen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht, dass Christiane bereits vergangenen Sommer verstorben ist. Sie wurde 59 Jahre alt.

Christiane trat 1994 bei den Schachfreunden ein und war gefühlt bei jedem Vereinsabend, Mannschaftskampf und sonstigem Ereignis der Schachfreunde dabei. Obwohl sie fast jede Partie verlor, war sie mit großem Enthusiasmus dabei und ließ sich niemals entmutigen. Schach und unserer Verein schien ihr ein wichtiger Lebensinhalt zu sein. Um so mehr freute es mich, dass sie, nachdem unserer Spielabend eingestellt wurde, auch in Ricklingen wieder am Vereinsabend teilnahm. Die pandemiebedingten Einschränkungen waren für sie, die kein Handy oder Computer besaß sicher noch schwerer zu bewältigen als für alle anderen.

Persönlich wusste ich wenig von Christiane, vor einigen Jahren hatte sie einen Partner gefunden, der dann leider sehr plötzlich verstarb. Sie lebte zurückgezogen bis zu Ihrem Tod im Stadtteil Bult.

Christiane beim Leine-Open vor einigen Jahren

Danke an Udo, Gerhard und Uwe für Ihre beigesteuerten Gedanken.

Ein Gedanke zu „Schachfreunde trauern um Christiane Jabs“

  1. Das ist sehr schade.

    Es ist zwar wahr, dass sie fast jede Partie verlor – aber auch nur fast. Als ich bereits die DWZ 2000 hinter mir gelassen hatte, schlug mich Christiane einmal im Blitzen mit einem feinen Stück Taktik, an dessen Ende sie meine Dame erobern konnte. Ich kämpfte wie ein Berserker, doch Christiane spielte schnell, sicher und furchtlos, und setzte mich kurzerhand kühn im Mittelspiel schachmatt.

    Treue Menschen wie Christiane sind es, die einen guten Spieleabend und eine gute Vereinskultur ausmachen.

    Sie wird fehlen.

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