Der Aufstiegsfavorit setzt sich durch

Die Zweite musste am Sonntag zum Aufstiegsfavoriten nach Rinteln reisen. In den historischen Gemäuern des Prinzenhofs, wie ihr sicherlich alle wisst, errichtet um 1565 von der Familie von Münchhausen, jetzt im Besitz der Sparkasse Schaumburg, trafen wir auf die erste Mannschaft des SK Rinteln. Nachdem sie in der vergangenen Runde ohne ihre beiden Spitzenbretter verloren hatten, gingen sie gegen uns kein Risiko ein. Mit beidseitiger „voller Kapelle“ nahmen wir den Kampf auf.

Es fing gut für uns an, Ariz Lahimi (das ist die FIDE-Schreibweise), DWZ 2233, ELO 2094, stellt im 8. Zug einzügig einen Springer ein und versuchte dann vergeblich noch Verwirrung zu stiften. Andreas ließ sich nicht beirren, das ist die Schlussstellung:

andreas

Torsten konnte mit Weiss nichts aus der Eröffnung herausholen und willigte ins Remis ein. Ich hatte in meiner Partie auf die Rochade verzichtet und versuchte meinen Gegner auszulavieren. Dies gelang dann schlussendlich auch. In folgender Stellung spielte er 17. … Lg7? und tauschte freiwillig seinen guten Läufer ab. 17. …a6 oder e5 mit gleichem Spiel sieht besser aus.

joerg1

Danach war der Widerstand gebrochen und der Punkt eingefahren. Den Rest der Partie findet Ihr als Kommentar.

Der Zwischenstand macht uns Hoffnung etwas aus Rinteln mitnehmen zu können, doch danach gab es nichts mehr für uns zu holen: Frank wurde ein unkorrektes Figurenopfer zum Verhängnis und von IM Plischki ausgekontert. Achim wurde in seiner passiven Stellung langsam zusammengeschoben und konnte Figurenverlust nicht mehr vermeiden.

Michael kam aus der Eröffnung mit einem leicht schlechteren Endspiel, entschied sich dann aber für den falschen Weg und verlor. Serdar hatte ein Remisangebot abgelehnt, wickelte dann aber in ein verlorenes Bauernendspiel ab. Günter hatte nach guter Eröffnung den Faden verloren und sein Gegner sammelt mit beginnender Zeitnot zu viele Bauern ein. Bei bestem Schachspielwetter (Dauerregen) ging es ohne Punkte zurück nach Hannover.

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