Ohne Gegentor in der Wedemark

Am vergangenen Sonntag mussten wir mit der zweiten Mannschaft zum Aufsteiger in die Wedemark reisen. Bei uns fehlten Ralf-Axel und Manuel. Christoph, Benjamin, Günther und ich waren zum ersten Mal dabei.

Warum die Analogie zum Fußball in der Überschrift? Nebenan lief ein Jugendfußballturnier, da knallte der Ball schon mal gegen die Verbindungstür. Und die Betreuer gaben lautstark ihre Anweisung. Da sehnt man sich zu den ruhigen Stunden im FZH Linden zurück! 😉

Nach dem Start des Wettkampfes hatten wir fast an allen Brettern Feldvorteile, lediglich Günther und Christoph standen hinten drin. Das 1-0 schoss dann Thomas, der seinem Gegenüber erst einen Bauern und dann eine Leichtfigur abnahm. Sein Gegner hatte genug gesehen und holte seine Mannschaft vom Feld. Kurz danach erzielte Martin das 2-0, er nutzte die Stellungsfehler geschickt aus und sammelte nach und nach Material ein. Benjamin konnte aus der Position der Stärke Remis machen, Qualität gegen Bauern mehr, leider fand er denn Gewinnplan nicht. Richard landete in einem Damenendspiel mit Mehrbauern und führte dies souverän zum vollen Punkt. Damit waren schon 3,5 Punkte erreicht.

Zu Beginn der Zeitnotphase musste ich dann ins Remis einwilligen, nachdem ich die ganze Zeit am Drücker war übersah ich an dieser Stelle nach 27. .. Se4 den entscheidenen Einschlag:

28. Txd5! Txd5 29. Sxd5! und Weiß verbleibt mit einem Mehrbauern. Schade, in jeder Schnellpartie hätte ich es sicherlich gesehen. Auch Jürgen verpasste es den vollen Punkt einzusacken, irgendwann mal Kb1 um irgendwelchen Spießen aus dem Weg zu gehen und den gegnerischen König in der Mitte zu erlegen. Nachdem damit der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern war, machte dann Günther Remis, sein Gegner fand keinen Plan um in seine Stellung einzudringen. Kurios verlief die Partie von Christoph: sein Gegner machte lange Druck und hatte schon entscheidenden Vorteil doch Christoph kämpfte sich zurück und landete sogar in einem gewonnenen Turmendspiel, das er dann nach über 5 Stunden dann doch nicht mehr gewann. am Ende ein sicherer 5.5 – 2,5 Sieg, der auch noch höher hätte ausfallen können.

Ein Gedanke zu „Ohne Gegentor in der Wedemark“

  1. Order!

    Ich werde ihn vermissen: John Bercow. Ein Ordnungsruf wäre auch im Schachbezirk Hannover angebracht. In der 2. Runde der Mannschaftskämpfe gab es wieder viele kampflose Punkte. Besonders krass ging es diesmal in der Bezirksliga zu. 6 von 80 Schachspielern waren nicht angetreten, davon 4x das erste Brett. Rekordverdächtig dürfte dabei sein, dass nicht einer der 5 Mannschaftskämpfe vollzählig ausgetragen wurde. Und weil die Ergebnisse jeweils so knapp waren, hätte jede Begegnung einen anderen Ausgang haben können, wären die Mannschaften vollzählig angetreten.

    Krass ist auch der Ausgang der Begegnung SF Mühlenberg 2 gegen SK Stolzenau 2 in der Kreisliga West. Stolzenau gewann an den Brettern mit 3,5 : 1,5 Punkten, verlor den Kampf jedoch mit 3,5 : 4,5 Punkten, weil drei Spieler nicht angetreten waren.

    Erfreuliches gibt es indes von der Landesebene zu vermelden. In beiden Staffeln der Landesklasse (20 Mannschaften = 160 Aktive) waren die Mannschaften vollzählig angetreten. In den vier Staffeln der Verbandsliga (40 Mannschaften = 320 Aktive) gab es nur einen einzigen Ausfall (1. Brett von Plesse Bovenden).

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