Tempolimit in der Oberliga

Unsere 1. Mannschaft hat am Sonntag in der Oberliga gegen den SC Tempo Göttingen mit 3:5 verloren. Offenbar sind unsere Mittel gegen die Göttinger, die bislang noch punktlos waren, limitiert. Bereits in der vergangenen Saison gab es eine deftige Niederlage. Nun können die Göttinger wieder Mut im Abstiegskampf schöpfen. Wir müssen indes aufpassen, dass wir dort nicht hineingeraten.

Meine drei Fragen, die ich in meinem letzten Kommentar gestellt habe, bleiben unter Verschluss. Nach Rücksprache mit unserem kommissarischen Innenminister gibt es dazu folgenden Kommentar: „Ein Teil dieser Antworten würde die Schachwelt verunsichern.“ Unser Mannschaftführer hält sich ebenfalls bedeckt. Deshalb fasse ich mich statt seiner kurz: Irgendwie war der Wurm drin.

In der nächsten Runde müssen wir die Wasserstädter (Nordhorner) aufs Trockendock befördern. Oder so ähnlich. Die Vorfreude auf den Ausflug ist groß. Wie spannungsreich Mannschaftskämpfe sind, zeigt ein Blick in die Gesichter der Protagonisten. Zu Beginn des Mannschaftskampfes gegen Göttingen habe ich einige mit meiner Kamera festgehalten. Drei Fotos zeige ich euch im Anschluss.

3 Gedanken zu „Tempolimit in der Oberliga“

  1. Weitere Fragen:
    Brett 1: Ist Spanisch immer Remis?
    Brett 6: Sind Bauernendspiele wirklich einfach?
    Beide Antworten lauten natürlich „Nein!“

    Aber: DAS IST SCHACHSPORT!!! Lebendige und ausgekämpfte Partien sind klasse! Dem Zuschauer wurde GRATIS ganz viel geboten.

    Bei 3:5 heißt es natürlich „Wunden lecken“. Andersrum wäre es schöner gewesen.

    Aber Lothi holt sie gegen uns immer ALLE ans Brett und füttert sie mit quadratischer Schokolade – fast hätte ich sogar mit Cord gerechnet (ja, ich weiß,der darf gar nicht…). Sich dann noch mit dem Daimler mutig mitten ins Halteverbot zu stellen zeigt, dass Göttingen ganz auf Sieg gepolt war.

  2. Yeah! Schachsport ist die brutalstmögliche Art, die Lebenszeit zu überbrücken. Bis auf das „Gemetzel“ der Lingener gegen die Delmenhorster (7:1) waren die restlichen Begegnungen in der Oberliga Nord West heiß umkämpft. Von den 40 Schachpartien wurden sage und schreibe 33 entschieden (1x kampflos); d.h. lediglich 7 Partien gingen Remis aus. Das entspricht einer Quote von 17,5 %. Zu 100 % waren daran Menschen männlichen Geschlechts (Jünglinge, Männer, Senioren) beteiligt. Frauen: Fehlanzeige. 32 männliche Zeitgenossen kämpfen seit dem letzten Sonntag mit den Folgen ihrer Niederlagen. Die Nebenwirkungen können sich hinziehen. Darunter muss nicht selten – obwohl unbeteiligt – das weibliche Geschlecht leiden.

    Nun gibt es zwar keine Antworten auf die drei Fragen, die ich zuletzt gestellt habe, aber Antworten auf die drei wichtigsten Befindlichkeiten der Menschheit. Die sehen folgendermaßen aus:

    • Humor ist, wenn man trotzdem lacht. (Redensart gegen Humorlosigkeit auf Erden)
    • Religion ist, wenn man trotzdem stirbt. (Handbuch für Humor im Himmel von Jürgen Becker)
    • Schach ist, wenn man trotzdem immer wieder neuen Mut schöpft. (Trostpflaster für Loser des letzten Spieltags)

  3. Bätschi!

    Seid ihr noch schnell in die SPD eingetreten, um die unsägliche GroKo zu stoppen? Nö!? Verfluxt! Wenigstens hat der Deutsche Schachbund den Mitgliederschwund gestoppt. Die aktuelle Meldung auf der Webseite des DSB klingt euphorisch: „Das zarte Pflänzchen namens Mitgliederzuwachs gedeiht prächtig.“ Tusch! 704 neue Mitglieder sollen im Jahr 2017 bundesweit hinzugekommen sein. Vor allem Mädchen und Frauen! Narrhallamarsch!

    Mit unserer Frauenquote nähern wir uns der Deutschen Billard Union. Das macht Hoffnung. Wenn ich Frau wäre, würde ich auch lieber Schachspielen, als mich heute Abend unter 1200 „Kölsche Mädche“ zu mischen oder mit Mörtel zum Wiener Opernball zu gehen. Tusch!

    Ehrlich, wenn ich Frau wäre, müsste ich lange nach einem geeigneten Verein suchen. Wir haben noch eine Frau; den Göttingern ist die einzige Frau derweil abhandengekommen. In der Rangliste der knapp zweieinhalbtausend Schachvereine in Deutschland lag der SC Tempo Göttingen Ende 2016 auf dem 868. Platz mit 39 gemeldeten Mitgliedern (davon 1x weiblich). Am Stichtag 01.01.2018 waren es 40 Mitglieder (alle männlich). – Mit unserer einzigen Frau belegen wir in der aktuellen Rangliste übrigens Platz 649 (46 Mitglieder). Narrhallamarsch!

    Heute ist Weiberfastnacht. Passend dazu informiert mich meine Tageszeitung (HAZ) über 10 Dinge, die ich über Andrea Nahles wissen muss. Das neunte Ding: Ihre Masterarbeit hat sie über Groschenromane geschrieben. Danke, das reicht. Bätschi!

    P.S. Hoffentlich kriege ich morgen nichts in die Fresse.

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