Schachfreunde unterwegs

Zu Ehren des verstorbenen Robert Neuhoff hat der TuS Wunstorf ein Gedenkturnier (Schnellturnier 15min) ausgerichtet. Anbei die Endtabelle und ein Link zu reichlich Fotos von alten Männern 🙂

Zu den Fotos

Endtabelle
Endtabelle

3 Gedanken zu „Schachfreunde unterwegs“

  1. Unser Verein erlebt derzeit eine Renaissance der alten Männer. Horst-Peters 4. Platz ist dafür ein Zeichen. Tom gehört zwar zu den semi-alten Männern; sein 5. Platz ist deshalb nicht minder ehrenwert. Bravo! Rang 14 für Günther und Rang 22 für Arthur zeugen ebenfalls von guten Jahrgängen. Der Älteste unter den aktiven Alten bin ich selbst. Macht euch auf etwas gefasst. Wenn ich im nächsten Jahr Rentner bin, werde ich euch das Fürchten lehren. Dann habe ich die Muße, an solchen Turnieren teilzunehmen.

    Besonders erfreut bin ich über den Namen „Michael Geveke“ in der Tabelle. Vor rund einem Jahr bin ich Michael zuletzt begegnet. Dabei hat er mir von Roberts Tod berichtet. Michael war sehr betroffen. Robert (Jahrgang 39) war Michaels väterlicher Freund. Robert hatte schon früh Michaels Talent fürs Schachspiel erkannt und ihn dazu ermuntert, von den Wunstorfern zu den Schachfreunden Hannover zu wechseln. Bei uns wurde Michael Deutscher Jugendmeister und später FIDE-Meister. Es wäre schön, wenn Michael demnächst das Feuer fürs Turnierschach zurückgewönne. Mittlerweile gehört er auch zu den Semi-Alten.

    Robert Neuhoff habe ich stets als Gentleman wahrgenommen. Er war im positiven Sinne ein Meister des Understatements. Über viele Jahre war Robert Mitglied in unserem Verein. Seiner zu gedenken ist mir eine Herzenssache. Möge dieses Schnellturnier die Erinnerung an einen liebenswerten Menschen wachhalten.

    1. Hätte ich mir mal ein Copyright auf die „Alten Männer“ geben lassen ;-).
      Aber in der Tat wurde ich beim Anschauen der Abschlusstabelle etwas wehmütig.
      Daraufhin musste ich erstmal die alten Ausgaben des „Sonnenkönig“ ausbuddeln. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass die erste Ausgabe dieser legendären Vereinszeitschrift vor sehr genau 20 Jahren erschien und ziemlich einfallslos „SFH-Journal“ hieß. Falls Interesse besteht könnte ich die Ausgabe ja hier mal einfügen.
      Auf jeden Fall fand ich in der zweiten Ausgabe einen Kommentar über Robert Neuhoff, den ich als sehr treffend empfinde: „Selten findet sich in den Reihen der Mannschaftskämpfer ein derart sympathischer und unverbissener Spieler“
      Auch für mich war Robert in den ersten Jahren meiner Vereinszugehörigkeit bei den Schachfreunden eine Art Mentor, besonders die Reisen nach Berlin mit ihm zu den Regionalligaspielen werde ich in bester Erinnerung behalten.

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